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WEKA (msc) | News | 16.12.2014

Testen Sie Ihr Weihnachts-Brandschutzwissen!

Haben Sie zu Weihnachten an die besonderen Erfordernisse des Brandschutzes gedacht? Gerade zur Festzeit entstehen durch leicht brennbare Dekorationen und Lichtarrangements besondere Brandrisiken. Wir haben für Sie einen kleinen Test vorbereitet.

Bevor Sie weiterlesen: Sind Sie ein Weihnachts-Brandschutzexperte?

Machen Sie den Selbsttest: Ist ihr Weihnachten feuerfest?

In alter „Bravo“-Manier haben wir für Sie einen kleinen Selbsttest vorbereitet, mit dem Sie kurz Ihr Brandschutzwissen hinsichtlich der Weihnachts- und Adventszeit überprüfen können. Gleich ob im Betrieb oder im Büro, die Weihnachts- und Adventszeit bringt immer besondere Brandrisiken mit sich. Sind Sie ein Experte in diesem Gebiet oder gibt es bei Ihnen Zuhause oder auf der Arbeit noch Nachholbedarf? Finden Sie es heraus.

Video: Die Gefahren eines Christbaumbrandes nicht unterschätzen

NIST – Christbaumbrand

Ganz gleich wie gut Sie in unserem kleinen Test abgeschnitten haben: Grundsätzlich sollte man die Gefahren an Weihnachten, beispielsweise durch einen Christbaumbrand, nicht unterschätzen. Das zeigt auch das Video des National Institute of Standards and Technology (USA, siehe Link), das auf erschreckende Weise den zeitlichen Rahmen einer Brandentwicklung über einen trockenen Christbaum verdeutlicht. Auch die Wichtigkeit der Brandvorbeugung hinsichtlich geringerer Möglichkeiten der Brandbekämpfung ist in jedem Fall zu berücksichtigen. Im Folgenden dafür ein paar Tipps.

Brandvorbeugung zur Weihnachts- und Adventszeit

  1. Machen Sie sich einmal Gedanken über die Brandgefahren an Weihnachten bzw die Situation bei Ihnen Zuhause oder im Betrieb. Fragen Sie sich, was Sie aktiv dafür tun, Risiken zu senken und welche Ausrüstung Sie, auch für den Ernstfall, zur Verfügung haben.
  2. Grundsätzlich empfehlenswert für Gebäude, die über keine Brandmeldeanlage oä verfügen, ist die Anbringung von Rauchmeldern. Auch über die Anschaffung von Geräten der Ersten Löschhilfe (Löschdecke, Feuerlöscher), falls nicht vorhanden, sollte nachgedacht werden.
  3. Verwenden Sie insbesondere für Adventskränze oder Gestecke Sicherheitskerzen, die zum Ende hin selbstlöschend wirken und auch ein Kippen oder Durchrutschen des Dochts verhindern. Erneuern Sie Kerzen rechtzeitig. Gerade am Christbaum empfehlen sich elektrische Lösungen, wie Lichterketten.
  4. Achten Sie beim Kauf von elektrischen Lichterketten (u.Ä.) auf anerkannte Prüfzeichen, wie das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) des TÜV, die Bezeichnung IP-44 (Ingress Protection – Schutz gegen Fremdkörper) für Lichterketten im Außenbereich sowie Zeichen des ÖVE (Österreichischer Verband für Elektrotechnik) oder VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik).
  5. Problematisch sind trockene Zweige und Nadeln, die eine hohe Brennbarkeit aufweisen. Tauschen Sie, wenn möglich, Zweige an Kränzen und Gestecken gegen frische Zweige aus. Wenn Sie einen Christbaum aufstellen, verwenden Sie einen lebenden Baum im Topf oder zumindest einen Christbaumständer mit Wasserbehälter, der den Baum noch länger mit Feuchtigkeit versorgt. Lagern Sie den Christbaum möglichst im Freien und stellen Sie ihn erst spät, am besten zum Heiligen Abend, auf.
  6. Achten Sie auf Sicherheitsabstände insbesondere von einem Christbaum zu brennbaren Materialien wie Vorhängen und Gardinen. Ein Abstand von mindestens 50 cm sollte eingehalten werden.
  7. Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen, informieren Sie Kinder über die möglichen Brandgefahren und schützen Sie Feuerzeuge und Zündhölzer vor ihrem Zugriff.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Abschließend wünschen wir Ihnen ein frohes und natürlich brandsicheres Weihnachtsfest, eine schöne Zeit mit Ihren Familien und Freunden sowie sehr frühzeitig ein gutes Überkommen ins neue Jahr.