Einvernehmliche Ehescheidung bzw Auflösung der Partnerschaft

  • Relative Anwaltspflicht

    Im Verfahren wegen einvernehmlicher Ehescheidung herrscht relative Anwaltspflicht. Dies bedeutet, dass sich die Partei zwar selbst vertreten kann, als Bevollmächtigte ansonsten jedoch nur Rechtsanwälte zulässig sind (§ 93 AußStrG).
    Alexandra Cervinka | Praxiswissen | Fachbeitrag | Dokument-ID: 271840
  • Mündliche Verhandlung

    Gemäß § 94 Abs 1 AußStrG ist in Ehesachen mündlich zu verhandeln. Erscheint im Verfahren über die Scheidung im Einvernehmen ein Antragsteller zur mündlichen Verhandlung nicht, so ist der Antrag von Amts wegen als zurückgenommen zu erklären.
    Alexandra Cervinka | Praxiswissen | Fachbeitrag | Dokument-ID: 271842
  • Ausfallshaftung (§ 98 EheG)

    Im Zuge des Antrages auf einvernehmliche Scheidung kann von den Parteien auch ein Antrag auf Ausfallshaftung gemäß § 98 EheG gestellt werden. Das Gericht kann dann mit Wirkung für den Gläubiger aussprechen.
    Alexandra Cervinka | Praxiswissen | Fachbeitrag | Dokument-ID: 271844
  • Verkündung und Rechtsmittelverzicht

    Ein beidseitiger Rechtsmittelverzicht bei Verkündung des Beschlusses auf Scheidung der Ehe ändert nichts daran, dass dieser Beschluss erst mit der Zustellung Wirksamkeit erlangt.
    Alexandra Cervinka | Praxiswissen | Fachbeitrag | Dokument-ID: 271846
  • Rekurs

    Für die Bekämpfung des Scheidungsbeschlusses steht das Rechtsmittel des Rekurses zur Verfügung, das binnen 14 Tagen ab Zustellung des Beschlusses eingebracht werden muss.
    Alexandra Cervinka | Praxiswissen | Fachbeitrag | Dokument-ID: 271848
  • Antrag während streitigem Verfahren

    In der Praxis kommt es – wie bereits oben ausgeführt – häufig vor, dass die Parteien im Zuge eines streitigen Ehescheidungsverfahrens zu einer Einigung gelangen und sodann eine einvernehmliche Ehescheidung anstrengen.
    Alexandra Cervinka | Praxiswissen | Fachbeitrag | Dokument-ID: 271850