Dokument-ID: 270347

WEKA (bli) | News | 23.05.2011

Neue Frequenzbereichszuweisung für Funkgeräte und Funkmikrophone

Mit BGBl. II Nr. 67/2011 kommt es zur Änderung der Frequenzbereichszuweisungsverordnung. Was bedeutet dies für Firmen, aber auch Privatpersonen, die Funkgeräte und Funkmikrophone verwenden?

Frequenzbereichszuweisung – Rechtliches

Gemäß § 51 Abs 2 Telekommunikationsgesetz 2003 hat der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie die Frequenzbereiche, die den einzelnen Funkdiensten und anderen Anwendungen elektromagnetischer Wellen zugewiesen werden, in einem Frequenzbereichszuweisungsplan festzulegen. Dies wird mit der Frequenzbereichszuweisungsverordnung 2005 umgesetzt. In dieser Verordnung werden bis 1.000 GHz einzelnen Funkdiensten Frequenzbereiche zugewiesen.

In Anlage 1 der Verordnung befindet sich der Frequenzbereichszuweisungsplan. Dieser beinhaltet:

  • Spalte 1: Frequenzbereiche, die in der VOFunk (Vollzugsordnung für den Funkdienst) beschrieben werden und sich auf die Zuweisungen beziehen
  • Spalte 2: Frequenzbereichszuweisungen entsprechend der Einteilung für die Region 1 gemäß Artikel 5 VOFunk
  • Spalte 3: Frequenzbereichszuweisungen im Bundesgebiet

Frequenzbereichszuweisung – Änderungen

Am 24. Februar 2011 wurde die Änderung der Verordnung betreffend die Frequenzbereichszuweisung veröffentlicht (BGBl II Nr 67/2011). Dadurch kommt es bei folgenden Frequenzbereichen zu Eintragsänderungen in Anlage 1 der Frequenzzuweisungsverordnung:

  • 790 – 862 MHz
  • 2500 – 2520 MHz
  • 2520 – 2655 MHz
  • 2655 – 2670 MHz
  • 2670 – 2690 MHz

Was bedeutet dies für Unternehmen und Privatpersonen?

Durch diese Änderungen kommt es zu Verschiebungen in den Frequenzbereichen, deshalb sollten alle Firmen und Privatpersonen, die Funkgeräte oder Funkmikrophone verwenden, überprüfen, ob der richtige Frequenzbereich eingestellt ist. Ansonsten kann es zu Störungen kommen.

Quelle:

Telekommunikationsgesetz 2003

Frequenzbereichszuweisungsverordnung 2005

BGBl . I Nr 67/2011