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WEKA (lve) | News | 06.12.2017

Ein Trend mit Mehrwert – Nachhaltige Arbeitskleidung

Nachhaltige Produkte gewinnen immer mehr an Bedeutung. Was in der Lebensmittelbranche bereits einen großen Zuwachs verzeichnet hat, erreicht jetzt auch unsere Berufskleidung. Nachhaltige Arbeitskleidung ist ein Trend mit Potenzial.

Der Trend zur Nachhaltigkeit hat bereits ein großes Sortiment an fair produzierten Produkten hervorgebracht. Neu ist, dass das Thema Nachhaltigkeit auch ihren Durchbruch bei der Arbeitskleidung anstrebt. Noch ist die Auswahl an fair produzierter Arbeitskleidung in Deutschland gering. Zurzeit produzieren die drei deutschen Anbieter CWS boco, Hugo Josten Berufskleiderfabrik und Bierbaum Proenen (BP) Berufskleidung mit dem Fairtrade-Siegel.

Was genau bedeutet faire Arbeitskleidung?

Für Firmen, die faire Arbeitskleidung produzieren ist es wichtig, die gesamte Lieferkette von der Beschaffung bis zum Vertrieb der Produkte zu kennen und nachzuvollziehen. Lieferanten müssen sich an einen bestimmten Verhaltenskodex halten, vor allem wenn mit Baumwolle aus fernen Ländern wie Indien gehandelt wird. Baumwolle, die nachhaltig produziert wird, verpflichtet sich dazu, auf genmanipuliertes Saatgut zu verzichten, nicht künstlich zu bewässern und Chemikalieneinsatz nur äußerst beschränkt und gut überlegt einzusetzen.

Mehrwert für die Kleinbauern

Der Sinn von fair produzierter Arbeitskleidung besteht darin, einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der wirtschaftlichen Existenz von Kleinbauern zu leisten. Die Einhaltung ökonomischer und sozialer Richtlinien hat oberste Priorität. Zu den wichtigsten Maßnahmen, die eine Unterstützung zum Ziel haben, zählen eine gesicherte Abnahmemenge pro Jahr, feste Mindestpreise für Baumwolle, regelmäßige Schulung für die Bauern (etwa bei der Herstellung von Biodüngemittel) sowie eine soziale Fairtrade-Prämie, von der die Gemeinschaft profitieren kann.

Geschäftsidee begeistert Kunden

Moderne Unternehmen setzen mit fairer Arbeitskleidung ein Zeichen und bekennen sich zur Nachhaltigkeit. Es geht hier nicht nur um Kleidung sondern um die Vermittlung von Werten, die das positive Image eines verantwortungsbewussten Unternehmens fördern können. Das wird auch von den Kunden erkannt. Sie unterstützen die neue Geschäftsidee, die hoffentlich kein Trend bleibt, sondern sich nachhaltig durchsetzen wird.

Quelle:

www.haufe.de